Appellation

Nur 130 km nordöstlich von Paris liegt der Landstrich, aus dem einer der köstlichsten Weine der Welt kommt: Der Champagner.

Die von Kreideböden geprägte Champagne ist mit rund 33.000 ha Reben bepflanzt – zu 99% mit Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay. Der Jahresertrag liegt bei rund 330 Mio. Flaschen.

Momentan läuft ein Verfahren zur Revision der Appellation der Champagne. Die Verantwortlichen der Champagner-Berufsstände erwarten sich davon eine Ausweitung der Anbaufläche, um der steigenden internationalen Nachfrage begegnen zu können. Insgesamt ist aber die Champagne wahrscheinlich die am besten geschützte Appellation weltweit.

Innerhalb der Champagne gibt es eine Klassifizierung der Weinbau-Gemeinden mit ihren jeweiligen Lagen. Die Klassifizierung wird in Prozenten angegeben und bezieht sich auf die Qualität des Bodens, des Klimas und der Exposition. Faktoren, die natürlich Auswirkungen auf die Weinqualität haben. Als 100% klassifizierte Gemeinden haben „Grand Cru“-Status, Gemeinden mit 90% - 99% gelten als „Premier Crus“, 80% - 89% sind normale Crus.

Die Champagne gliedert sich in vier große Weinbau-Zonen. Entsprechend der verschiedenen „Terroirs“ variieren die Gewichtungen der Rebsorten.