Vallée de la Marne

Die Region innerhalb der Champagne mit der größten Anbauflächte stellt das „Vallée de la Marne“ mit mehr als 11.000 ha dar. Das Vallée beginnt bei Chalons-en-Champagne und zieht sich über Epernay in Richtung Westen bis ins Departement Aisne. Östlich von Epernay, der heimlichen Hauptstadt der Champagne, wird hauptsächlich Pinot Noir angebaut.

Je weiter man jedoch in den Westen dieser Region gelangt, desto mehr wird der Weinbau von Pinot Meunier dominiert. Speziell die Böden in Flussnähe, mit den hier vorherrschenden sandigen und lehmhaltigen Böden sind bestens für diese Rebsorte geeignet. Letztlich ist der Pinot Meunier auch die verbreitetste Rebsorte im Vallée de la Marne. Hochwertiger Chardonnay, kraftvoll und strukturiert, kommt aus Cumières, einer Gemeinde mit Premier Cru-Status für alle drei Hauptrebsorten.
 

Im „Vallée de la Marne“ liegen zwei Grand Cru klassifizierte Gemeinden, Aÿ und Tours-sur-Marne, sowie eine Reihe sehr gute Premier Cru klassifizierter Gemeinden.